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<title></title>
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<language>de-de</language>
<copyright>Pfleiderer AG</copyright>
<item >
<title><![CDATA[Erholung setzt sich im 2. Quartal weiter fort – Bessere Kapazitätsauslastung bei Pfleiderer ermöglicht Preisanpassungen – Rohstoffkosten belasten nach wie vor Ergebnis]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-777.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-777.html</guid>
<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:28:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<ul>
<li><strong>Umsatzanstieg im Halbjahresvergleich um 6,4 Prozent auf 737,0 Mio. Euro</strong></li>
<li><strong>EBITDA im 2. Quartal 2010 mit 31,5 Mio. Euro deutlich verbessert</strong></li>
<li><strong>Rohmarge im 2. Quartal um einen Prozentpunkt gestiegen</strong></li>
<li><strong>Volumenwachstum bei Platten, stagnierendes Geschäft bei Laminat</strong></li>
</ul>

<p><em>Neumarkt, 19. August 2010</em>– Die im SDAX notierte Pfleiderer AG (ISIN DE 996764749) hat im zweiten Quartal 2010 an den sich zum Ende des ersten Quartals abzeichnenden positiven Trend angeknüpft. Der Umsatz erhöhte sich vom ersten zum zweiten Quartal 2010 um 7,3 Prozent auf 381,4 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2010 lag der Umsatz des Holzwerkstoffherstellers mit 737,0 Mio. Euro um 6,4% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Für diesen Anstieg waren auf der einen Seite zur Hälfte Wechselkurseffekte und auf der anderen Seite Volumenzuwächse sowie Preissteigerungen verantwortlich. Der Auslandsanteil am Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 71,8% nach 71,5% im Vorjahreshalbjahr.</p>

<p>Aufgrund der im Halbjahresvergleich um 5,2 Prozentpunkte auf 56,8% gestiegenen Materialkostenquote ging das Bruttoergebnis im Berichtszeitraum von 181,7 Mio. Euro auf 157,8 Mio. Euro zurück. Bezogen auf den Vergleich der ersten sechs Monate sank die Bruttomarge von 26,2% auf 21,4%, im Vergleich der ersten beiden Quartale 2010 konnte Pfleiderer jedoch die Marge um einen Prozentpunkt verbessern und den positiven Trend bestätigen. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 6,3 Mio. Euro setzten sich unter anderem aus Versicherungsentschädigungen, Kursgewinnen und Auflösung von Wertberichtigungen auf Kundenforderungen zusammen.</p>

<p>Das EBITDA nahm im ersten Halbjahr 2010 auf 53,7 Mio. Euro nach 79,1 Mio. Euro im Vorjahr ab. Damit lag die EBITDA-Marge in der Berichtsperiode bei 7,2% nach 11,4% vor einem Jahr. Positive Wechselkurseffekte insbesondere aus dem polnischen Zloty sowie dem kanadischen Dollar haben 4,1 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Das EBIT lag mit -6,5 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau (22,6 Mio. Euro). Hierin wirkten sich Abschreibungen in Höhe von 60,2 Mio. Euro (56,5 Mio. Euro im Vorjahr) aus.</p>

<h2>Quartalsentwicklung untermauert Aufwärtstrend</h2>

<p>Deutlich positiver stellten sich die Ergebnisse im Quartalsvergleich dar, die damit ebenfalls den allgemein positiven Trend bestätigen. So verzeichnete die Pfleiderer AG beim EBITDA im zweiten Quartal 2010 einen deutlichen Anstieg von 26,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal um 16,1% auf jetzt 31,5 Mio. Euro. Das EBIT lag mit -0,4. Mio. Euro exakt auf dem Niveau des zweiten Quartals 2009.</p>

<p>Im ersten Halbjahr 2010 belief sich das Finanzergebnis auf -14,5 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr -26,3 Mio. Euro ausgewiesen wurden. Hierin wirkte im Zinsaufwand mit 6,1 Mio. Euro die Auflösung abgegrenzter Transaktionskosten für die Neufinanzierung des Konzerns. Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von 24,7 Mio. Euro beinhaltet hauptsächlich Erträge aus der stichtagsbezogenen Fremdwährungsbewertung von Finanzpositionen.</p>

<p>Das Ergebnis der fortzuführenden Aktivitäten vor Ertragssteuern summierte sich auf -21,0 Mio. Euro nach -3,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr wurde ein latenter Steuerertrag verbucht, der insgesamt zu einem positiven Steuersaldo von 3,1 Mio. Euro beitrug. Nicht fortzuführende Aktivitäten trugen aufgrund von Steuernachzahlungen mit einem Verlust von 1,0 Mio. Euro zum Periodenergebnis von -18,9 Mio. Euro bei. Davon entfallen Verlustanteile von 1,0 Mio. Euro auf Minderheitsgesellschafter. Darüber hinaus werden in der G&amp;V weiterhin die Ansprüche der Hybridkapitalgeber in Höhe von 9,2 Mio. Euro ausgewiesen, auch wenn diese derzeit nicht ausgezahlt, sondern als Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen werden.</p>

<p>Für die Aktionäre der Pfleiderer AG verblieb damit ein Ergebnisanteil von
-27,1 Mio. Euro verglichen mit -2,8 Mio. Euro vor einem Jahr. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie der fortzuführenden Aktivitäten von -0,45 Euro nach -0,05 Euro für die Vergleichsperiode des Vorjahres.</p>

<p>„Wir sehen in allen unseren Märkten Erholungstendenzen, lediglich das nordamerikanische Laminatgeschäft entzieht sich diesem Trend. Mit der Verstetigung der positiven Entwicklung sollte die Talsohle durchschritten sein. Für die damit verbundenen Leistungen gehört allen unseren Mitarbeitern großer Dank. Unser vorrangiges Ziel ist es jetzt, die Bruttomarge weiter zu verbessern und unsere Schulden wie angekündigt deutlich um 350 Mio. Euro in den nächsten Jahren zu reduzieren. Zur Kompensation der hohen Rohstoffkosten werden wir weiter an der Verbesserung unserer Kostenstrukturen und der Erhöhung unserer Produktionseffizienz arbeiten. Hier liegen noch ein paar Baustellen vor uns“, kommentiert Hans H. Overdiek, Vorstandsvorsitzender der Pfleiderer AG, die vorgelegten Unternehmenszahlen.</p>

<h2>Westeuropa und Osteuropa mit positiven Entwicklungen</h2>

<p>Die Entwicklung der Regionen Westeuropa, Osteuropa und Nordamerika, in denen das Unternehmen tätig ist, spiegelt im Wesentlichen die konjunkturelle Lage der jeweiligen Märkte wider. In Osteuropa konnte Pfleiderer sowohl die Volumina als auch die Preise kräftig steigern, so dass sich die Ergebnissituation im zweiten Quartal ins Positive gedreht hat. In Westeuropa wurden die Preise unbeschichteter Platten erhöht, wohingegen bei beschichteten Platten noch Nachholbedarf besteht. Letztere hatten allerdings in der Rezession auch deutlich geringere Rückgänge verzeichnet. Das Volumenwachstum konzentrierte sich in Westeuropa hauptsächlich auf beschichtete Platten. In Nordamerika verlief die Entwicklung etwas differenzierter. Während Platten deutliche Volumensteigerungen verbuchten, gingen die Absätze bei Laminatfußboden zurück. Beide Produktgruppen hatten mit sinkenden Preisen zu kämpfen, was zum Teil aber durch sinkende Rohstoffkosten kompensiert wurde.</p>

<h2>Cashflow wieder positiv</h2>

<p>Im ersten Halbjahr 2010 verzeichnete die Pfleiderer AG aus laufender Geschäftstätigkeit einen Zufluss von 9,2 Mio. Euro, verglichen mit einem Abfluss von 54,0 Mio. Euro vor einem Jahr. Dieser Zufluss ist zum einen den Abschreibungen in Höhe von 57,2 Mio. Euro sowie der Veränderung kurzfristiger Passiva um 40,6 Mio. Euro geschuldet. Gegenläufig wirkte sowohl das negative EBIT als auch der Aufbau der Vorräte sowie Forderungen. Die Nettoverschuldung des Konzerns stieg vor allem aufgrund von Währungseffekten und Investitionen gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 109,2 Mio. Euro auf 963,4 Mio. Euro. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Gearing) stieg damit von 135,2% auf 140,2%.</p>

<p>Die Investitionen inklusive geleisteter Anzahlungen sanken im Berichtszeitraum gegenüber der ersten Jahreshälfte 2009 um 26,1% auf 45,7 Mio. Euro. Davon entfielen 9,0 Mio. Euro auf die Region Westeuropa. In Nordamerika wurden 29,2 Mio. Euro investiert, wovon der Großteil die Fertigstellung des MDF-Werks in Moncure/North Carolina betraf. In Osteuropa wurden 7,3 Mio. Euro investiert.</p>

<p>Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sank im Vergleich zum 30. Juni 2009 von 5.620 auf 5.579. Während in Nordamerika die Zahl der Beschäftigten durch den Produktionsbeginn des nach Moncure verlagerten MDF-Werks um 7,9% zulegte, ergab sich in Osteuropa als Folge von Kostensenkungsmaßnahmen ein Abbau um 2,0%. In Westeuropa nahm die Belegschaft um 3,2% ab.</p>

<p>Für Juli und August rechnet die Pfleiderer AG saisonal bedingt mit einem etwas schwächeren Geschäft, bevor im September die typische Herbstbelebung wieder einsetzen sollte. Das Unternehmen geht davon aus, dass das zweite Halbjahr insgesamt stärker als das erste sein wird. Für das Gesamtjahr bleibt es bei der Einschätzung, dass das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz knapp unterhalb von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen werden kann. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung geht der Holzwerkstoffhersteller für das Gesamtjahr nach wie vor von einem Verlust aus. Eine weitere nachhaltige Verbesserung der Ergebnissituation wird für 2011 erwartet.</p>

<h2>Konzern-Kennzahlen Pfleiderer AG zum 30. Juni 2010</h2>

<p>(nach IFRS)</p>

<table>
<thead>
<tr>
  <th>in Mio. €</th>
  <th>01.04.–30.06.10</th>
  <th>01.04.–30.06.09</th>
  <th>01.01.-30.06.2010</th>
  <th>01.01.-30.06.2009</th>
  <th>Veränderung in %</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
  <td><strong>Umsatz</strong></td>
  <td>381,4</td>
  <td>334,5</td>
  <td>737,0</td>
  <td>692,4</td>
  <td>6,4</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Westeuropa</em></td>
  <td>202,0</td>
  <td>175,3</td>
  <td>395,7</td>
  <td>369,3</td>
  <td>7,1</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Osteuropa</em></td>
  <td>77,7</td>
  <td>59,3</td>
  <td>154,2</td>
  <td>124,9</td>
  <td>23,5</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Nordamerika</em></td>
  <td>117,4</td>
  <td>107,0</td>
  <td>212,5</td>
  <td>211,5</td>
  <td>0,5</td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>Bruttomarge (in %)</strong></td>
  <td>21,9</td>
  <td>23,7</td>
  <td>21,4</td>
  <td>26,2</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>EBITDA</strong></td>
  <td>31,5</td>
  <td>26,4</td>
  <td>53,7</td>
  <td>79,1</td>
  <td>-32,1</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>Marge (in %)</em></td>
  <td>8,2</td>
  <td>7,9</td>
  <td>7,3</td>
  <td>11,4</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td>EBIT</td>
  <td>-0,4</td>
  <td>-0,4</td>
  <td>-6,5</td>
  <td>22,6</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Westeuropa</em></td>
  <td>3,4</td>
  <td>3,3</td>
  <td>9,1</td>
  <td>11,7</td>
  <td>-22,2</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Osteuropa</em></td>
  <td>3,4</td>
  <td>-2,5</td>
  <td>0,0</td>
  <td>2,0</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Nordamerika</em></td>
  <td>0,7</td>
  <td>2,8</td>
  <td>-3,5</td>
  <td>8,8</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>EBT der fortzuführenden Aktivitäten</td>
  <td>-2,3</td>
  <td>-10,4</td>
  <td>-21,0</td>
  <td>-3,7</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>Periodenergebnis</td>
  <td>-2,4</td>
  <td>0,2</td>
  <td>-18,9</td>
  <td>3,7</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>Ergebnisanteil der Pfleiderer Aktionäre</td>
  <td>-7,2</td>
  <td>-2,9</td>
  <td>-27,1</td>
  <td>-2,8</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>Ergebnis fortzuführender Aktivitäten je Aktie - unverwässert (in €)</td>
  <td>-0,10</td>
  <td>0,06</td>
  <td>-0,45</td>
  <td>-0,05</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>Verschuldungsgrad (Gearing) (in %)</td>
  <td>140,2</td>
  <td>114,5</td>
  <td>140,2</td>
  <td>135,2</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td>Investitionen in Sachanlagen</td>
  <td>21,1</td>
  <td>32,4</td>
  <td>45,7</td>
  <td>61,8</td>
  <td>-26,1</td>
</tr>
<tr>
  <td>Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit</td>
  <td>&#8212;</td>
  <td>&#8212;</td>
  <td>10,8</td>
  <td>-54,0</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>Anzahl Mitarbeiter fortzuführender Aktivitäten ohne Auszubildende</strong></td>
  <td>5.579</td>
  <td>5.620</td>
  <td>5.579</td>
  <td>5.620</td>
  <td>-0,7</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Inland</em></td>
  <td>2.406</td>
  <td>2.485</td>
  <td>2.406</td>
  <td>2.485</td>
  <td>-3,2</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Ausland</em></td>
  <td>3.173</td>
  <td>3.135</td>
  <td>3.173</td>
  <td>3.135</td>
  <td>1,2</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
  <th>in Mio. €</th>
  <th>30.06.10</th>
  <th>31.12.09</th>
  <th>Veränderung in %</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
  <td>Bilanzsumme</td>
  <td>2.101,9</td>
  <td>1.971,2</td>
  <td>6,6</td>
</tr>
<tr>
  <td>Eigenkapital</td>
  <td>687,2</td>
  <td>631,7</td>
  <td>8,8</td>
</tr>
<tr>
  <td>Eigenkapitalquote (in Prozent)</td>
  <td>32,7</td>
  <td>32,0</td>
  <td>&#8212;</td>
</tr>
<tr>
  <td>Nettoverschuldung</td>
  <td>963,4</td>
  <td>854,2</td>
  <td>12,8</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<h2>Ansprechpartner:</h2>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communication<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#109;&#97;i&#x6c;&#x74;&#111;:&#102;abi&#x61;n.&#115;&#x63;&#x68;&#105;ff&#x65;&#114;&#64;&#112;&#102;l&#101;id&#101;r&#x65;&#114;&#46;&#x63;&#111;&#x6d;">&#102;abi&#x61;n.&#115;&#x63;&#x68;&#105;ff&#x65;&#114;&#64;&#112;&#102;l&#101;id&#101;r&#x65;&#114;&#46;&#x63;&#111;&#x6d;</a></p>

<p>Lothar Sindel<br />
Leiter Investor Relations<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8044<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o:&#108;&#x6f;&#116;&#x68;&#x61;&#x72;&#x2e;&#x73;&#105;&#110;&#x64;&#101;&#x6c;&#x40;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#x69;&#x64;&#x65;&#x72;&#x65;&#114;&#x2e;c&#x6f;&#x6d;">&#108;&#x6f;&#116;&#x68;&#x61;&#x72;&#x2e;&#x73;&#105;&#110;&#x64;&#101;&#x6c;&#x40;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#x69;&#x64;&#x65;&#x72;&#x65;&#114;&#x2e;c&#x6f;&#x6d;</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Pfleiderer-Produkt und -Messeauftritt für den Deutschen Designpreis nominiert]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-770.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-770.html</guid>
<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:18:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>Neumarkt, 9. August 2010</em> – Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft hat den Messeauftritt des Business Centers Westeuropa der Pfleiderer AG für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 vorgeschlagen. Über eine erneute Nominierung freut sich ebenfalls die Pfleiderer-Tochter Duropal mit ihrem Produkt HPL-SolidColor, die vom Bundeswirtschaftsministerium für den Wettbewerb ausgewählt wurde. Mit diesen beiden Nominierungen darf sich der Holzwerkstoffhersteller endgültig zu den Top-Unternehmen im Produkt- und Kommunikationsdesign zählen.</p>

<p>Pfleiderer ist bereits zum vierten Mal innerhalb von nur zwei Jahren für die höchste offizielle deutsche Design-Auszeichnung nominiert worden – nach jeweils einer Nominierung für die Unternehmenstöchter Thermopal und Duropal im vergangenen Jahr. „Mit unseren Innovationen und unserer Design-Kompetenz setzen wir Zeichen im Markt. Die zahlreichen Nominierungen für den Deutschen Designpreis geben uns dabei Recht“, erklärt Michael Wolff, Vorsitzender der Geschäftsführung des Business Center Westeuropa.</p>

<p>Vom Bundeswirtschaftsministerium ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt, bildet der Deutsche Designpreis seit mehr als 40 Jahren internationale Spitzenleistungen des Kommunikations- und Produktdesigns ab. In einem unabhängigen Juroren-Prozess werden die von den deutschen Wirtschaftsministerien eingereichten Beispiele für herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign im Zeitraum von 23. bis 24. August 2010 bewertet. Die offizielle Preisverleihung findet am 11. Februar 2011 statt. Der Deutsche Designpreis gilt als „Preis der Preise“, weil nur Produkt- oder Kommunikationsleistungen eingereicht werden dürfen, die sich bereits bei nationalen oder internationalen Wettbewerben profiliert haben.</p>

<h2>Ansprechpartner:</h2>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communication<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#109;&#x61;&#x69;&#x6c;&#116;o:f&#x61;&#98;&#105;&#97;&#110;&#46;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#x66;&#102;&#x65;&#114;&#x40;&#x70;&#x66;&#108;&#x65;&#105;&#100;&#101;&#x72;&#101;&#x72;&#46;&#x63;&#x6f;&#x6d;">f&#x61;&#98;&#105;&#97;&#110;&#46;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#x66;&#102;&#x65;&#114;&#x40;&#x70;&#x66;&#108;&#x65;&#105;&#100;&#101;&#x72;&#101;&#x72;&#46;&#x63;&#x6f;&#x6d;</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Pfleiderer vollzieht Wechsel im Aufsichtsrat]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-768.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-768.html</guid>
<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 16:05:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<ul>
<li><strong>Aufsichtrat wählt Christopher von Hugo zum neuen Vorsitzenden</strong></li>
<li><strong>Hans Theodor Pfleiderer als Nachfolger im Aufsichtrat von Ernst-Herbert Pfleiderer</strong></li>
</ul>

<p><em>Neumarkt/München, 23. Juni 2010</em> – Nach knapp 20-jähriger Zugehörigkeit zum Kontrollgremium hat Ernst-Herbert Pfleiderer (67) mit Ablauf der heutigen Hauptversammlung sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Pfleiderer AG niedergelegt. Der Vorstandsvorsitzende Hans H. Overdiek dankte ihm mit den Worten: „Herr Pfleiderer ist nicht nur von Geburt an eng mit diesem Unternehmen verbunden, er hat über die Jahre auf beispielhafte Weise demonstriert, wie die Gründerfamilie dieses Unternehmens auch noch nach vielen Generationen Einsatz zeigt und Verantwortung übernimmt. Seit 40 Jahren im Unternehmen, seit 37 Jahren in leitender Tätigkeit, seit fast 20 Jahren Aufsichtsratsvorsitzender, das sind Eckdaten, die man in der Geschichte der deutschen Industrie nicht oft findet.“</p>

<p>Die anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre wählten Hans Theodor Pfleiderer (45) wie vom Aufsichtrat vorgeschlagen zum neuen Mitglied des Gremiums. Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung, die im Anschluss an die Versammlung stattfand, wurde Christopher von Hugo (47) wie vorgesehen zum neuen Aufsichtratsvorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Von Hugo ist Geschäftsführer und Partner der One Equity Partners Europe GmbH, einer international tätigen Beteiligungsgesellschaft, die seit Januar 2008 beim Unternehmen engagiert ist und 23,3% der Pfleiderer-Aktien hält. Die Pfleiderer-Familie verfügt über 10,4% der Aktien.</p>

<h2>Abstimmungsergebnisse mit deutlicher Zustimmung</h2>

<p>Bei der Ordentlichen Hauptversammlung 2010 waren 53,14% des Grundkapitals vertreten. Jeweils mit deutlicher Mehrheit haben die Aktionärinnen und Aktionäre der Pfleiderer AG bei den zur Abstimmung stehenden Punkten im Sinne der Verwaltung votiert. Damit hat der Holzwerkstoff-Hersteller die Möglichkeit, neues Kapital zu schaffen sowie Wandel- und /oder Optionsschuldverschreibungen auszugeben. Erneuert wurde darüber hinaus auch die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien.</p>

<p>Hier finden Sie die Abstimmungsergebnisse im Detail und sämtliche Unterlagen zur Hauptversammlung 2010: <a href="/de/investor-relations/hauptversammlung-210.html" >Hauptversammlung 2010</a></p>

<h2>Ansprechpartner:</h2>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communication<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#x6d;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;:f&#x61;&#x62;&#x69;a&#110;&#46;s&#99;&#104;&#x69;&#x66;f&#101;&#114;&#64;&#x70;&#102;le&#x69;&#x64;&#101;&#x72;&#x65;&#114;&#x2e;&#99;&#x6f;m">f&#x61;&#x62;&#x69;a&#110;&#46;s&#99;&#104;&#x69;&#x66;f&#101;&#114;&#64;&#x70;&#102;le&#x69;&#x64;&#101;&#x72;&#x65;&#114;&#x2e;&#99;&#x6f;m</a></p>

<p>Lothar Sindel<br />
Leiter Investor Relations<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8044<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="m&#x61;&#x69;&#x6c;&#116;&#x6f;:&#108;&#x6f;&#x74;&#x68;&#x61;&#114;&#x2e;&#x73;&#x69;&#x6e;&#100;&#x65;&#108;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#x64;&#101;r&#x65;&#114;&#46;c&#x6f;&#x6d;">&#108;&#x6f;&#x74;&#x68;&#x61;&#114;&#x2e;&#x73;&#x69;&#x6e;&#100;&#x65;&#108;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#x64;&#101;r&#x65;&#114;&#46;c&#x6f;&#x6d;</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Pfleiderer-Tochter Uniboard optimiert Kapazitäten für Direktbeschichtung]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-758.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-758.html</guid>
<pubDate>Tue, 11 May 2010 17:27:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>Neumarkt/Laval, 11. Mai 2010</em> – Uniboard, ein Tochterunternehmen der im MDAX notierten Pfleiderer AG (ISIN DE0006764749) und führender Hersteller von Holzwerkstoffen in Nordamerika, stellt die Produktionskapazitäten für direktbeschichtete Platten neu auf. Die entsprechenden Maßnahmen führen zu einer besseren und effizienteren Versorgung der nordamerikanischen Kunden bei dieser Produktklasse. So soll die Produktion im Werk in Fostoria, Ohio, schrittweise auf andere Werke des Produktionsverbunds von Uniboard bis hin zur Schließung der Anlage verlagert werden. Dies wird nach bereits erfolgten Investitionen für die Direktbeschichtung an den beiden Standorten in Moncure (North Carolina, USA) und Val d&#8217;Or (Quebec, Kanada) möglich.</p>

<p>“Die Schließung einer Anlage ist nie eine leichte Entscheidung. Die Schließung des Werks in Fostoria wird es Uniboard aber ermöglichen, erhebliche Kostenvorteile zu generieren sowie eine verbesserte Effizienz zu erzielen. Dies wird die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe erhöhen. Die Verarbeitungskapazitäten in Fostoria werden schrittweise auf die drei anderen Werke von Uniboard für Direktbeschichtung übertragen. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der von Uniboard verfolgten Geschäftsstrategie einer vertikal integrierten Produktion, die Synergien in Produktion und Logistik ermöglicht und uns beim „one-stop shop&#8221;-Konzept unterstützt. Die Konzentration auf drei Standorte versetzt Uniboard als Marktführer für Direktbeschichtung in Nordamerika in die Lage, unsere Kunden effizienter und in einer wettbewerbsfähigen Art und Weise zu beliefern – nicht nur heute, sondern auch morgen“, erläutert James Hogg, President und Chief Executive Officer von Uniboard.</p>

<p>Uniboard wird die Produktion in Fostoria bis zum 1. Oktober 2010 fortführen. Damit soll eine reibungslose Produktionsverlagerung auf die anderen Werke gewährleistet werden. Das Werk ist mit einer Beschichtungskapazität von 2,2 Millionen Quadratmetern die kleinste Anlage im Produktionsverbund von Uniboard. Von der Maßnahme sind 30 Mitarbeiter betroffen, von denen einige in Moncure weiterbeschäftigt werden. 
Die Stilllegungskosten für Fostoria liegen deutlich unterhalb von einer Millionen Euro.</p>

<h2>Über Uniboard:</h2>

<p>Uniboard Inc., ein Tochterunternehmen der Pfleiderer AG, ist mit einer installierten Kapazität von über 102 Mio. Quadratmeter für Spanplatten sowie Mittel- und Hochdichte Faserplatten einer der führenden Hersteller von Holzwerkstoffen in Nordamerika. Über 50 Prozent der Produktion werden zu beschichteten Mehrwertprodukten oder Laminatfußböden veredelt. Die Produkte werden über Einzel- und Großhändler sowie an Weiterverarbeiter hauptsächlich aus den Bereichen Küchen- und Möbelindustrie sowie dem Renovierungs- und Bausektor vertrieben. Uniboard ist der größte Lieferant von direktbeschichteten Platten in Nordamerika. Mehr Informationen unter: www.uniboard.com</p>

<h2>Ansprechpartner:</h2>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communications<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#x69;&#108;t&#x6f;:&#102;&#97;&#98;&#105;&#97;&#110;&#x2e;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#102;&#102;e&#x72;&#64;&#x70;f&#x6c;&#101;&#105;de&#114;&#x65;&#114;.&#x63;&#x6f;m">&#102;&#97;&#98;&#105;&#97;&#110;&#x2e;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#102;&#102;e&#x72;&#64;&#x70;f&#x6c;&#101;&#105;de&#114;&#x65;&#114;.&#x63;&#x6f;m</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Nachfolgeregelung im Aufsichtsrat der Pfleiderer AG]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-754.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-754.html</guid>
<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:01:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>Neumarkt, 7. Mai 2010</em> – Entsprechend der persönlichen längerfristigen Planung wird sich Herr <br>Ernst-Herbert Pfleiderer (67), seit dem Börsengang 1997 Aufsichtsratsvorsitzender der Pfleiderer Aktiengesellschaft, mit Beendigung der Hauptversammlung am 23. Juni 2010 aus dem Aufsichtsrat zurückziehen. Der Aufsichtsrat wird der Hauptversammlung vorschlagen, Herrn Hans Theodor Pfleiderer (44) als neues Mitglied in den Aufsichtsrat zu wählen.</p>

<p>Im Anschluss an die Hauptversammlung wird der Aufsichtsrat seinen neuen Vorsitzenden wählen. <br>Es ist vorgesehen, dass aus dem Aufsichtsrat Herr Christopher von Hugo (47), Managing Director OEP, dieses Amt übernimmt. OEP und die Familie Pfleiderer halten derzeit 23,3% bzw. 10,4% der Pfleiderer Aktien.</p>

<p><strong>Ansprechpartner:</strong></p>

<p>Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communications<br />
Tel.:   0 91 81 - 28-84 91<br />
Fax:    0 91 81 - 28-6 06<br />
E-Mail: <a href="&#x6d;&#x61;&#105;&#108;&#116;&#x6f;:&#102;&#97;&#x62;&#105;&#x61;&#x6e;&#x2e;&#x73;&#99;&#x68;&#105;&#x66;&#x66;&#x65;&#114;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;ei&#100;&#101;&#x72;er&#x2e;&#99;&#111;&#x6d;">&#102;&#97;&#x62;&#105;&#x61;&#x6e;&#x2e;&#x73;&#99;&#x68;&#105;&#x66;&#x66;&#x65;&#114;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;ei&#100;&#101;&#x72;er&#x2e;&#99;&#111;&#x6d;</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Pfleiderer verspürt nachhaltige Verbesserung des Preisniveaus im ersten Quartal 2010 – Kapazitätsauslastung in allen Regionen gut, im April sogar sehr gut]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-748.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-748.html</guid>
<pubDate>Fri, 07 May 2010 07:30:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[<ul>
<li><strong>Umsatz mit 355,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau</strong></li>
<li><strong>Rohstoffpreise belasten EBITDA, das auf 22,2 Mio. Euro sinkt, EBITDA-Marge bei 6,3%</strong></li>
<li><strong>Westeuropa mit steigendem Absatz, Nordamerika mit Wachstum bei Platten und rückläufigen Ergebnissen bei Laminat, Osteuropa von Währungseffekten unterstützt</strong></li>
</ul>

<p><em>Neumarkt, 7. Mai 2010</em> – Die im MDAX notierte Pfleiderer AG (ISIN DE0006764749) erreichte im ersten Quartal 2010 mit 355,6 Mio. Euro nahezu den Wert des Vorjahresquartals von 358,0 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug 70,9% nach 70,6% in der Vorjahresperiode. Im Vergleich zum Vorquartal wurde ein Wachstum von gut 4% erzielt. Obwohl das durchschnittliche Preisniveau für die Produkte im Berichtsquartal immer noch unter dem Vorjahresniveau lag, konnten über ein Volumenwachstum von knapp 2% sowie positive Wechselkurseffekte von 13,3 Mio. Euro insbesondere aus dem Zloty und dem kanadischen Dollar dieser negative Preis-Effekt kompensiert werden. Eine anziehende Nachfrage sowie besser ausgelastete Kapazitäten dank entsprechender Anpassungen innerhalb der Holzwerkstoffindustrie führten dazu, dass die Preise für einen Kubikmeter Rohspanplatten seit dem Tiefpunkt im Sommer 2009 von rund 90 Euro auf rund 135 Euro bei Neuabschlüssen im April 2010 gestiegen sind.</p>

<p>Das Bruttoergebnis in Höhe von 74,4 Mio. Euro (Vorjahr: 102,6 Mio. Euro) war vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Rohstoffpreise insbesondere bei Holz und Chemikalien (Leim und Vorprodukte) gekennzeichnet. So stiegen zum Beispiel die Holzpreise im Jahresvergleich je nach Standort und Holzart um 10 bis 30%, für die chemischen Produkte mussten rund 10% mehr ausgegeben werden. Ingesamt ergab sich aus den gestiegenen Rohstoffkosten ein Mehraufwand von rund 23 Mio. Euro. Dieser führte in Verbindung mit den niedrigeren Verkaufspreisen für Produkte der Holzwerkstoffindustrie für den Berichtszeitraum zu einer von 28,7% auf 20,9% reduzierten Bruttomarge.</p>

<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) nahm nach 52,7 Mio. Euro im Vorjahr im ersten Quartal 2010 auf 22,2 Mio. Euro ab. Positive Wechselkurseffekte haben 1,4 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Durch erhebliche Kosteneinsparungen konnten die Verwaltungskosten im Quartalsvergleich deutlich um 11,1% reduziert werden. Die EBITDA-Marge beläuft sich für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres auf 6,3%, nachdem im Vorjahr 14,7% ausgewiesen wurden. Das EBIT ging auf -6,1 Mio. Euro zurück nach 23,0 Mio. Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Hierin wirkten Abschreibungen in Höhe von 28,4 Mio. Euro (29,7 Mio. Euro im Vorjahr).</p>

<p>Im Finanzergebnis von -12,5 Mio. Euro schlugen im Zinsaufwand mit rund 3 Mio. Euro die Auflösung abgegrenzter Transaktionskosten für die Neufinanzierung des Konzerns zu Buche. Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von 6,8 Mio. Euro resultiert nahezu vollständig aus Erträgen aus der stichtagsbezogenen Fremdwährungsumrechnung von Finanzpositionen. Im Vorjahresquartal beinhalteten die sonstigen Positionen im Finanzergebnis einen negativen Beitrag von 5,0 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2010 wurde ein latenter Steuerertrag verbucht, der insgesamt zu einem positiven Steuersaldo von 2,2 Mio. Euro beitrug.</p>

<p>Das Ergebnis der fortzuführenden Aktivitäten summierte sich auf -16,4 Mio. Euro nach 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Davon entfallen Verlustanteile von 1,1 Mio. Euro auf Minderheitsgesellschafter. Darüber hinaus werden in der G&amp;V weiterhin die Ansprüche der Hybridkapitalgeber in Höhe von 4,6 Mio. Euro ausgewiesen, auch wenn diese derzeit nicht ausgezahlt werden, sondern als Verbindlichkeiten in der Bilanz zurückgestellt werden. Für die Aktionäre der Pfleiderer AG verblieb damit ein Ergebnisanteil von -19,9 Mio. Euro verglichen mit 0,1 Mio. Euro vor einem Jahr. Daraus ergibt sich ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,35 Euro nach 0,00 Euro für das Vergleichsquartal des Vorjahres.</p>

<p>„Die Entwicklungen in den ersten drei Monaten im Geschäftsjahr 2010 zeigen, dass wir noch ein Stück weit von der sogenannten Normalität entfernt sind. Allerdings geben diese uns inzwischen auch begründeten Anlass zu vorsichtigem Optimismus. So verzeichnen wir eine inzwischen dauerhafte Nachfragebelebung mit Mengenwachstum, die zu einer guten bis sehr guten Auslastung der Kapazitäten führt. Das gibt uns die Möglichkeit, Preise anzupassen“, kommentiert Hans H. Overdiek, Vorstandsvorsitzender der Pfleiderer AG, die Ergebnisse für das erste Quartal 2010.</p>

<h2>Nachfrageentwicklung in Westeuropa überrascht positiv</h2>

<p>Die Auftragslage in Westeuropa hat sich im ersten Quartal 2010 weiter erholt, so dass der Umsatz mit 193,7 Mio. Euro im Berichtszeitraum nahezu das Vorjahresniveau von 197,0 Mio. Euro erreichte. Aufgrund der guten Kapazitätsauslastung mussten keine weiteren Marktanpassungen vorgenommen werden. In dieser verbesserten Situation konnten die Preise für nahezu alle Produkte im Verlauf des Quartals weiter angehoben werden. Nach einer anfänglichen Erholung hat sich die Stimmungslage in der Möbelindustrie wieder etwas eingetrübt. Gegenläufig entwickelte sich der Absatz im Export. Hier haben die Geschäfte auch wegen günstigerer Wechselkurse aufgrund des schwächeren Euros deutlich angezogen. Das Geschäft sowohl im Baumarkt als auch im Handel gestaltete sich freundlich, im Bereich der Renovierungsprodukte wurde eine größere Nachfrage verzeichnet. Besser als in den Vormonaten entwickelt hat sich auch das Objektgeschäft. Das EBIT der Region sank auf 5,7 Mio. Euro nach 8,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 2,9%. In dieser Entwicklung spiegeln sich zum einen die höheren Rohstoffkosten und die im Vergleich zum Vorjahr trotz Anpassungen nach wie vor niedrigeren Absatzpreise wider. Auch der weitere Stillstand des Werkes in Gschwend aufgrund von Kurzarbeit belastet das Ergebnis.</p>

<h2>Russland mit deutlicher Marktbelebung</h2>

<p>In Osteuropa konnte ein Umsatzwachstum von 16,9% auf 76,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden, wovon 7,6 Mio. Euro auf Wechselkurseffekte entfielen. Trotz des Preisverfalls in der Region konnte der Umsatz bereinigt um diesen Effekt immer noch um rund fünf Prozent gesteigert werden. Dank einer deutlichen Marktbelebung wurde in Russland ein überproportionales Wachstum verzeichnet. In Polen konnten insbesondere bei Rohspan und Roh-MDF/HDF steigende Mengen abgesetzt werden, wohingegen beschichtete Platten kaum zulegten. Wie in Westeuropa konnten die Absatzpreise für die meisten Produkte im Berichtszeitraum erhöht werden, diese liegen aber noch unter Vorjahresniveau. Die Rohstoffkosten, insbesondere für Holz, stellen in Polen ein zunehmendes Problem dar, da die Nachfrage inzwischen das lokale Angebot überschreitet. Die Holzpreise legten in diesem Markt um rund 30% zu. Das hat in Kombination mit einem schwierigen Umfeld bei den Absatzpreisen zu einer Verschlechterung des EBIT von 4,4 Mio. Euro vor einem Jahr auf -3,5 Mio. Euro im Berichtsquartal geführt. Die EBIT-Marge liegt damit bei -4,5%.</p>

<h2>Pfleiderer in Nordamerika besser als der Wettbewerb</h2>

<p>In der Region Nordamerika sanken die Umsätze in den ersten drei Monaten 2010 um 9,0% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 95,1 Mio. Euro. Wechselkurse haben den Umsatz mit 3,9 Mio. Euro gestützt. Die Nachfrage nach Platten zog leicht an und wurde insbesondere im Bereich MDF von Angebotsknappheit und steigenden Preisen geprägt. Trotz dieser jüngsten Belebung liegen die Preise für Span- und MDF-Platten im ersten Quartal um rund 7% unter Vorjahresniveau. Aufgrund kontinuierlicher Marktanteilsgewinne in Nordamerika konnten die Spanplattenkapazitäten der Pfleiderer AG deutlich besser auslasten werden, diese liegen im März bei einer Auslastungsquote von 20 Prozentpunkten über Marktniveau. Geographisch betrachtet verlief die Nachfrage in Kanada besser als in den USA. Bei Laminatfußboden hat sich einerseits der Trend zu preisgünstigen Produkten verstärkt, andererseits hält der Preisverfall über alle Marktsegmente an. Von dieser Entwicklung war auch die Pfleiderer AG betroffen, aufgrund des ungünstigeren Produktmixes und des Preisverfalls musste hier ein deutlicher Umsatzrückgang verzeichnet werden. Auch in Nordamerika haben sich die steigenden Rohstoffpreise negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Zusammen mit einem ungünstigeren Produktmix resultierte dies darin, dass das EBIT von 6,1 auf -4,2 Mio. Euro zurückging. Für Nordamerika wird damit eine EBIT-Marge von -4,4% ausgewiesen.</p>

<h2>Positiver Cashflow und verbessertes Gearing</h2>

<p>In den ersten drei Monaten 2010 verzeichnete der Cashflow der Pfleiderer AG aus laufender Geschäftstätigkeit einen Geldmittelzufluss von 21,2 Mio. Euro nach einem Abfluss von 37,6 Mio. Euro im Vorjahr. Dieser Zahlungsmittelzufluss ist in einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in der Höhe der Abschreibungen begründet. Die Investitionen inklusive geleisteter Anzahlungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 24,6 Mio. Euro nach 29,4 Mio. Euro vor einem Jahr. Das Eigenkapital stieg in diesem Zeitraum um 62,2 Mio. Euro auf 693,9 Mio. Euro. Während die Ergebnisentwicklung das Eigenkapital mit 19,9 Mio. Euro belastete, führte die zehnprozentige Kapitalerhöhung sowie der Verkauf eigener Anteile der Gesellschaft 52,5 Mio. Euro zu. Fremdwährungsumrechnungen trugen 29,5 Mio. Euro zum Anstieg bei. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich somit von 32,0% auf 32,9%. Die Nettoverschuldung des Konzerns stieg gegenüber Jahresende um 44,5 Mio. Euro auf 898,7 Mio. Euro. Dies resultierte aus dem negativen Periodenergebnis, dem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (28,3 Mio. Euro) und der Vorräte wegen Preis- und Mengensteigerungen (9,7 Mio. Euro, ohne Währungseffekte) sowie aus Währungseffekten aus Finanzverbindlichkeiten (39,5 Mio. Euro). Positiv wirkten die Kapitalerhöhung und der Verkauf eigener Anteile mit 52,5 Mio. Euro. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Gearing) sank von 135,2% auf 129,5%.</p>

<h2>Gute Wachstumsposition trotz rückläufiger Investitionen</h2>

<p>Für das laufende Geschäftsjahr sind keine Investitionen in Kapazitätserweiterungen geplant, sondern lediglich für den Erhalt bestehender Anlagen. Dank der in den letzten drei Jahren vorgenommenen Investitionen in mehr und effizientere Produktionsstätten ergeben sich trotzdem Wachstumsmöglichkeiten. So stehen der Pfleiderer AG im Vergleich zum besonders erfolgreichen Jahr 2007 heute auch die Kapazitäten des MDF-Werks in Grajewo/Polen, des Spanplatten- und des MDF-Werks in Moncure/USA sowie zusätzliche Beschichtungskapazitäten in Novgorod/Russland und Val d’Or/Kanada zur Verfügung. Die Pfleiderer AG wird in den nächsten Jahren den Fokus auf Schuldenabbau, Cash-Management und den weiteren Ausbau der Marktstellung richten. Auch im laufenden Geschäftsjahr werden wieder Kostensenkungsmaßnahmen verfolgt. Hauptaugemerk liegt dabei auf den Fixkosten im administrativen Bereich, in dem bis zu 30 Mio. Euro eingespart werden sollen. Hierzu wurden bereits mehrerer Projekte gestartet. Neben diesen Kostensenkungen sollten die Preisanpassungen verbunden mit stabilen oder weiter wachsenden Absatzvolumina die operative Ertragslage weiter verbessern. Trotz eines erwarteten Umsatzwachstums dürfte diese in 2010 unbefriedigend bleiben und ein Verlust wahrscheinlich sein. Ab 2011 sollten ein besseres Preisniveau, eine Belebung der Nachfrage und eine niedrigere Zinsbelastung wieder zu einem positiven Ergebnis führen.
<br>
<br>
<h2>Pfleiderer-Konzern: Kennzahlen zum 31. März 2010</h2></p>

<p>(nach IFRS)</p>

<table>
<thead>
<tr>
  <th>in Mio. €</th>
  <th>01.01. – 31.03.2010</th>
  <th>01.01. – 31.03.2009</th>
  <th>Veränderung in %</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
  <td><strong>Umsatz</strong></td>
  <td>355,6</td>
  <td>358,0</td>
  <td>-0,7</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Westeuropa (in %)</em></td>
  <td>193,7</td>
  <td>197,0</td>
  <td>-1,7</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Osteuropa (in %)</em></td>
  <td>76,6</td>
  <td>65,5</td>
  <td>16,9</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Nordamerika (in %)</em></td>
  <td>95,1</td>
  <td>104,5</td>
  <td>-9,0</td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>Bruttomarge</strong></td>
  <td>20,9</td>
  <td>28,7</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>EBITDA</strong></td>
  <td>22,2</td>
  <td>52,7</td>
  <td>-57,8</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>Marge(in %)</em></td>
  <td>6,3</td>
  <td>14,7</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td>EBIT</td>
  <td>-6,1</td>
  <td>23,0</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Westeuropa (in %)</em></td>
  <td>5,7</td>
  <td>8,4</td>
  <td>-32,1</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Osteuropa (in %)</em></td>
  <td>-3,5</td>
  <td>4,4</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Nordamerika (in %)</em></td>
  <td>-4,2</td>
  <td>6,1</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>EBT der fortzuführenden Aktivitäten</td>
  <td>-18,6</td>
  <td>6,6</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>Ergebnisanteil der Pfleiderer Aktionäre</td>
  <td>-19,9</td>
  <td>0,1</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>Ergebnis fortzuführender Aktivitäten je Aktie - unverwässert (in €)</td>
  <td>-0,35</td>
  <td>0,00</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td>Verschuldungsgrad (Gearing)</td>
  <td>129,5</td>
  <td>135,2</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td>Investitionen in Sachanlagen</td>
  <td>24,6</td>
  <td>29,4</td>
  <td>-16,3</td>
</tr>
<tr>
  <td>Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit</td>
  <td>21,2</td>
  <td>-37,6</td>
  <td>-</td>
</tr>
<tr>
  <td><strong>Anzahl Mitarbeiter fortzuführender Aktivitäten ohne Auzubildende</strong></td>
  <td>5.591</td>
  <td>5.720</td>
  <td>-2,3</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Deutschland</em></td>
  <td>2.460</td>
  <td>2.547</td>
  <td>-3,4</td>
</tr>
<tr>
  <td>* <em>davon Ausland</em></td>
  <td>3.131</td>
  <td>3.173</td>
  <td>-1,3</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<table>
<thead>
<tr>
  <th>in Mio. €</th>
  <th>31.03.2010</th>
  <th>31.12.2009</th>
  <th>Veränderung in %</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
  <td>Bilanzsumme</td>
  <td>2.107,6</td>
  <td>1.971,2</td>
  <td>6,9</td>
</tr>
<tr>
  <td>Eigenkapital</td>
  <td>693,9</td>
  <td>631,7</td>
  <td>9,8</td>
</tr>
<tr>
  <td>Eigenkapitalquote (in %)</td>
  <td>32,9</td>
  <td>32,0</td>
  <td></td>
</tr>
<tr>
  <td>Nettoverschuldung</td>
  <td>898,7</td>
  <td>854,2</td>
  <td>5,2</td>
</tr>
</tbody>
</table>

<h2>Ansprechpartner:</h2>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communications<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;:&#x66;&#x61;&#98;&#x69;&#97;&#x6e;&#46;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#102;&#x66;e&#114;&#64;&#112;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#100;&#101;r&#x65;&#x72;&#x2e;&#99;&#111;m">&#x66;&#x61;&#98;&#x69;&#97;&#x6e;&#46;&#x73;&#99;&#104;&#105;&#102;&#x66;e&#114;&#64;&#112;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#100;&#101;r&#x65;&#x72;&#x2e;&#99;&#111;m</a></p>

<p>Lothar Sindel<br />
Leiter Investor Relations<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8044<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;:&#x6c;&#111;&#x74;&#x68;&#97;&#114;.s&#105;&#110;&#100;&#x65;&#108;&#64;&#x70;&#x66;&#108;e&#x69;&#100;&#x65;&#114;&#101;r&#46;co&#109;">&#x6c;&#111;&#x74;&#x68;&#97;&#114;.s&#105;&#110;&#100;&#x65;&#108;&#64;&#x70;&#x66;&#108;e&#x69;&#100;&#x65;&#114;&#101;r&#46;co&#109;</a></p>
]]></description>
</item>
<item >
<title><![CDATA[Auszubildende der Pfleiderer-Tochter wodego und RAIL.ONE belegen 1. Platz beim bayerischen Landeswettbewerb „Jugend forscht“]]></title>
<link>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-745.html</link>
<guid>http://pfleiderer.com/de/news/press-release-745.html</guid>
<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:50:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>Neumarkt, 25. März 2010</em> – Beim 45. bayerische Landeswettbewerb „Jugend forscht“ konnten zwei Auszubildende der Pfleiderer-Tochter wodego und ein Auszubildender der Firma RAIL.ONE (Mitglied der Verbundausbildung zwischen wodego, RAIL.ONE und EUROPOLES) den ersten Platz belegen. Vier Tage lang hatten die drei Auszubildenden Ihr Projekt „Sicherheitsschraubstock“ ausgewählten Juroren und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Am heutigen Donnerstag durften Sie bei der Feierstunde im Ehrensaal des Deutschen Museums den ersten Preis im Fachgebiet Arbeitswelt entgegen nehmen. Insgesamt nahmen 90 Teilnehmer mit 57 Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik am Landeswettbewerb im Deutschen Museum in München teil.</p>

<h2>Sicherheitsschraubstock reduziert Verletzungsgefahr</h2>

<p>Als Auszubildender zum Industriemechaniker arbeitet Robert Gottschalk (17 Jahre) nahezu täglich mit Tisch- bzw. Ständerbohrmaschinen. Nicht ganz ungefährlich, wie der Azubi der Pfleiderer-Tochter wodego feststellen musste. Als er ein dünnes und scharfkantiges Blech bohren wollte, verhakte sich der Bohrer und riss es aus dem Schraubstock. Robert Gottschalk griff reflexartig zum Notausschalter, streifte jedoch mit seiner Hand das Werkstück und zog sich eine Schnittverletzung zu. „Wie kann man solche Unfälle vermeiden?“ fragte er sich – das Projekt „Sicherheitsschraubstock“ war geboren.</p>

<p>Zusammen mit seinen Azubi-Kollegen Rainer Leithel (17 Jahre, wodego) und Tobias Schneiderbauer (19 Jahre, RAIL.ONE) fand er eine Lösung, wie sich die Bohrmaschine automatisch abschaltet, sobald das Werkstück aus den Spannbacken gerissen wird oder sich der gesamte Schraubstock dreht – denn auf diese Weise entstehen die meisten Verletzungen. Eigens integrierte Druck- und Touch-Sensoren reagieren nun auf gefährliche Situationen und betätigen durch ein Signal bedienerunabhängig die Notabschaltung. Das Verletzungsrisiko wird erheblich vermindert.</p>

<p>„Es ist ein super Gefühl, unter diesen vielen Teilnehmern und tollen Projekten ausgewählt und ausgezeichnet zu werden. Wir drei freuen uns jetzt auf den Bundeswettbewerb in Essen“, sagte Tobias Schneiderbauer im Rahmen der Preisverleihung. „Seit Jahren ist die Pfleiderer-Initiative ‚Azubi forscht’ fester Bestandteil unserer Ausbildung“, erklärt Andreas Götz, Leiter technische Ausbildung. „Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden, die durch ihren persönlichen Einsatz auch über die normale Arbeitszeit hinaus ausgereifte Lösungen für Alltagsprobleme entwickeln. Pfleiderer unterstützt diese Projekte sehr gerne, denn die Teilnahme lehrt unsere Azubis, Herausforderungen eigenverantwortlich anzunehmen und nach Lösungen zu suchen.“</p>

<h2>Langjährige Unterstützung von „Jugend forscht“</h2>

<p>Die Pfleiderer AG fördert den Forschungsdrang der Jugendlichen aktiv. Seit 1996 ist der Holzwerkstoffhersteller Sponsor des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ Oberpfalz, an dem bisher 185 Auszubildende des Pfleiderer-Konzerns mit 72 Projektideen teilgenommen haben. Zeit und Raum, der Kreativität freien Lauf zu lassen, bekommen die Auszubildenden seit 1997 bei der internen Initiative „Azubi forscht“. Im Verbund der drei Neumarkter Firmen Europoles, RAIL.ONE und der Pfleiderer-Tochter wodego absolvieren sie ihre Ausbildung im gewerblichen aber auch kaufmännischen Bereich. Der Erfolg der Initiative „Azubi forscht“ spricht für sich: 2009 sicherte sich Manuel Grad (Auszubildender bei wodego) mit seinem Projekt „Applicant Selection“ den zweiten Platz beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“. Im Jahr 2008 konnten die Auszubildenden Bernhard Strobel (wodego) und Dominik Rupp (RAIL.ONE) sogar den Bundessieg „Jugend forscht“ mit dem „Gewinde-Meister“ nach Neumarkt holen.</p>

<h2>IENA 2010: Auszubildende dürfen Ihre Projekte „Rollator mit Hilfsantrieb“ und „Kraftsteckdose“ präsentieren</h2>

<p>Viele ältere Menschen sind dank eines Rollators mobil. Die Auszubildenden Sonja Guth (18 Jahre), Matthias Schöll (17 Jahre) und Christoph Sommer (17 Jahre) haben jedoch beobachtet, dass sich die Geh-Hilfe oft nicht leicht bedienen lässt. Vor allem für steilere Wegstrecken haben sie deshalb einen Rollator mit Hilfsantrieb erfunden. Ein Gleichstrommotor mit Winkelgetriebe, der sich leicht an den Rollator anbringen und sich dann per Schalter steuern lässt, sorgt für einen verringerten Kraftaufwand. Der Benutzer kann den Hilfsantrieb der Geh-Hilfe also bei anstrengenden Wegstrecken hinzuschalten, der Rollator lässt sich einfacher führen.</p>

<p>Kraftsteckdosen finden sich in Werkstätten zahlreich. Mit den praktischen Stromlieferanten gibt es jedoch ein regelmäßig wiederkehrendes Problem: Häufig in Gebrauch, hält der Plastik-Deckel den Belastungen oft nicht stand und bricht ab. Nun muss die gesamte Konstruktion ausgetauscht werden, was einen enormen Zeit- und Kostenaufwand mit sich bringt. Philipp Stöcker (20 Jahre) hat eine effiziente Lösung gefunden, mit der sich der Deckel schnell und sicher auswechseln lässt: Ein gefräster Ring aus Aluminium lässt sich einfach an der Steckdose anbringen.
<br>
<br>
<h2>Ansprechpartner:</h2></p>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communications<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="&#x6d;&#x61;&#105;&#108;&#x74;&#x6f;:&#x66;&#97;&#x62;&#x69;&#x61;&#x6e;.&#x73;c&#104;i&#102;f&#101;&#x72;&#x40;&#112;&#102;&#x6c;&#101;&#x69;&#100;e&#114;&#x65;&#x72;&#x2e;&#99;&#x6f;&#109;">&#x66;&#97;&#x62;&#x69;&#x61;&#x6e;.&#x73;c&#104;i&#102;f&#101;&#x72;&#x40;&#112;&#102;&#x6c;&#101;&#x69;&#100;e&#114;&#x65;&#x72;&#x2e;&#99;&#x6f;&#109;</a></p>
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<title><![CDATA[Mit Pfleiderer auf Jungfernfahrt: AIDAblu ist mit hochwertigen Produkten von Duropal, wodego und Thermopal ausgestattet]]></title>
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<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:29:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[<p><em>Neumarkt, 24. März 2010</em> – 100.000 Schaulustige haben am 9. Februar die spektakuläre Taufe des Kreuzfahrtschiffs AIDAblu am Hamburger Fischmarkt gefeiert. Unter ihnen auch Mitarbeiter von Duropal, wodego und Thermopal, die sich gemeinsam an dem neuesten Schiff der AIDA Flotte erfreuten. Schließlich sind alle Passagier- und Crew-Kabinen sowie viele öffentliche Räume mit hochwertigem Hochdruckschichtstoff und Verbundelementen der Pfleiderer-Töchter ausgestattet.</p>

<h2>Apfelholz und Wildeiche in mediterraner Farbenwelt</h2>

<p>Die Hamburger Architekten Partner Ship Design haben viel Liebe zum Detail bewiesen: Die 1096 Passagier-Kabinen, darunter Suiten und Spa-Kabinen sowie 600 Crew-Kabinen statteten sie mit Schränken, Schreibtischen und Wandpaneelen aus strapazierfähigen Hochdruckschichtstoff-Verbundelementen von Duropal und wodego aus. Für die Passagier-Kabinen wählten sie das Dekor „Tiroler Apfel“, kombiniert mit einem cremefarbenen Weiß für die Innenseite der Korpuselemente. Daneben dominieren warme, leuchtende Stoffe in Sonnengelb, Orange, Aubergine und Rubin. In den Crew-Kabinen kam das Dekor „Locarno Apfel“ zum Einsatz. Ein sehr helles, schlichtes „Wildeiche“-Dekor mit filigranem panelartigem Splint charakterisiert die Spa-Kabinen und Suiten von AIDAblu.</p>

<h2>Rosenholz von Thermopal geeignet für großzügige Atmosphäre</h2>

<p>Warm und sinnlich wirkt auch „Rosenholz“ von Thermopal, ein tropisches Hartholz-Dekor. Wie geschaffen für Räume in großzügiger Atmosphäre, steht es für Tradition und Wertigkeit. Die AIDA-Designer haben damit die Captain’s Class Kabinen sowie die Brücke ausgestattet. Auch in den eleganten öffentlichen Bereichen von AIDAblu kommt das rot-braune Rosenholz mit seiner ausbalancierten Musterung zum Einsatz.</p>

<h2>Pfleiderer an Bord: nächstes AIDA-Schiff ist im Bau</h2>

<p>AIDAblu mit ihren 252 Metern Länge und 32,2 Metern Breite ist bereits das vierte Schiff der AIDA-Flotte, das Partner Ship Design mit hochwertigen Pfleiderer-Produkten ausgestattet hat: Diese müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch großen Belastungen standhalten und dabei möglichst leicht im Gewicht sein. Das nächste AIDA-Schiff, AIDAsol, wird bereits gebaut – ebenfalls mit Pfleiderer an Bord.
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<h3>Über wodego:</h3></p>

<p>Im Jahr 2003 gegründet, ist die wodego GmbH ein Tochterunternehmen der Pfleiderer AG. Als zuverlässiger Partner des Handels, der Verarbeiter, der Planer und der Architekten bietet das Unternehmen alle wichtigen Werkstoffe für dekorative und konstruktive Belange des Innenausbaus. Das Sortiment umfasst eine große Auswahl an melaminharzbeschichteten Dekorplatten, Hochdruckschichtstoffen (HPL) der Pfleiderer-Tochter Duropal, HPL-Elementen und unbeschichteten Trägerwerkstoffen. Mehr Informationen unter: www.wodego.com</p>

<h3>Über Duropal:</h3>

<p>Die Duropal GmbH, ein Tochterunternehmen der Pfleiderer AG, mit Sitz im westfälischen Arnsberg gilt seit 1958 als Experte in der Entwicklung und Herstellung von dekorativen Hochdruckschichtstoffen (HPL). Für gehobene Ansprüche im Innenausbau und Möbelbau hinsichtlich Belastbarkeit und Langlebigkeit bietet das Unternehmen ein breit gefächertes Sortiment an HPL-Oberflächen und HPL-Elementen wie etwa Arbeitsplatten. Mehr Informationen unter: www.duropal.com</p>

<h3>Über Thermopal:</h3>

<p>Die Thermopal GmbH, Leutkirch im Allgäu, ein Tochterunternehmen der Pflei-derer AG, ist einer der führenden Hersteller von Holzwerkstoffen für den geho-benen Innenausbau, den Objekt- und den Ladenbau. Das Produktprogramm umfasst Dekorspanplatten und -MDF-Platten, Hochdruckschichtstoffe und zahlreiche Spezialprodukte, die sich nahezu beliebig kombinieren lassen. Das aktuelle Produktprogramm des Premium-Anbieters für Holzwerkstoffe umfasst nahezu 500 Dekore, 11 verschiedene Strukturen und rund 20 Trägerwerkstoffe, die sich nach dem DST-System (Dekor – Struktur – Trägermaterial) beliebig miteinander kombinieren lassen. Zu den Kunden des Traditionsunternehmens zählen Architekten und Innenausbaubetriebe ebenso wie der Holzfachhandel und die Möbelindustrie. Mehr Informationen unter: www.thermopal.com
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<h2>Ansprechpartner:</h2></p>

<p>PFLEIDERER AG, Neumarkt<br />
Fabian Schiffer<br />
Leiter Corporate Communications<br />
Tel.: + 49 (0)9181 / 28 - 8491<br />
Fax: + 49 (0)9181 / 28 - 606<br />
E-Mail: <a href="m&#97;i&#108;&#x74;&#x6f;:f&#97;&#98;&#x69;&#97;&#x6e;&#x2e;&#x73;&#99;&#x68;&#105;&#x66;&#102;&#x65;&#114;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#100;&#x65;&#x72;&#x65;&#x72;&#46;&#x63;&#111;&#109;">f&#97;&#98;&#x69;&#97;&#x6e;&#x2e;&#x73;&#99;&#x68;&#105;&#x66;&#102;&#x65;&#114;&#64;&#x70;&#x66;&#x6c;&#101;&#105;&#100;&#x65;&#x72;&#x65;&#x72;&#46;&#x63;&#111;&#109;</a></p>
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